manyLaw Passt das zu Ihnen?

Die Rechtsfrage eines Eigentümers: auf einer Seite vorbereitet, bevor sie zum Anwalt geht

Ein Eigentümer ruft an. Sein Mieter überweist seit zwei Monaten weniger Miete, wegen Schimmel im Schlafzimmer, und er will heute wissen, was er tun soll. Aus dem Stand weiß das niemand; also sucht jemand die Mails heraus, schlägt nach und schreibt dem Anwalt. Bis der antwortet, liegt der Fall, und der Eigentümer ruft ein zweites Mal an. Mit einer eigenen KI liegt die Frage noch am selben Tag vorbereitet auf dem Tisch, mit Paragrafen und Unterlagen, und der Eigentümer bekommt seine Antwort, bevor er nachhaken muss.

Mit KI erstellt (manyLaw).

Kurz gesagt

  • Ihre KI legt zur Frage die Paragrafen, die ersten Schritte und die offenen Punkte auf eine Seite, mit Ihren Unterlagen dazu. Ihr Team prüft die Seite und gibt sie frei.
  • In unserer Beispielrechnung bringt der Ablauf bei einer Hausverwaltung mit rund 1.275 Einheiten und 8,5 Stellen rund 1.530 Euro im Jahr; wir zählen es an Ihren Fragen nach.
  • Ihre Software bleibt. Die KI arbeitet daneben, an Ihren Mails und Verträgen.

Der Alltag (ein erfundenes Beispiel)

Eine Hausverwaltung mit 8,5 Stellen betreut 1.275 Mietwohnungen für private Eigentümer. Fragen wie die vom Schimmel kommen nicht jeden Tag, aber jede Woche. Ein Mieter mindert die Miete, ein Eigentümer will wissen, ob er kündigen darf. Keine davon passt in eine Vorlage, und jede landet bei der Person, die sich am besten auskennt.

Heute sucht die Verwalterin die Mails zum Fall heraus, liest den Mietvertrag, schlägt nach, schreibt dem Anwalt eine Zusammenfassung und wartet. In unserem Beispiel sind das 45 Minuten je Frage, bevor der Anwalt überhaupt anfängt. Der Eigentümer hört so lange „wir klären das“, mehr nicht.

Der Ablauf in vier Schritten

  1. Die Frage eingeben. Die Verwalterin schreibt die Frage so auf, wie der Eigentümer sie gestellt hat. Die Mails und den Mietvertrag hat Ihre KI schon, weil wir sie auf Ihre Unterlagen eingerichtet haben.
  2. Die Seite lesen. Nach wenigen Minuten liegt eine Seite vor ihr. Oben steht, was das Gesetz sagt: Der Vermieter muss die Wohnung während der Mietzeit in einem Zustand erhalten, in dem sie vertragsgemäß nutzbar ist (§ 535 Abs. 1 BGB); ist die Tauglichkeit gemindert, zahlt der Mieter für diese Zeit nur eine angemessen herabgesetzte Miete (§ 536 Abs. 1 BGB). Darunter, was in Ihren Unterlagen steht: die Mängelanzeige des Mieters vom 12. August, denn der Mieter muss einen Mangel unverzüglich anzeigen (§ 536c Abs. 1 BGB). Dann die ersten Schritte, also Besichtigung, Ursache feststellen lassen, die Zahlungen seit August auflisten. Und zuletzt die offenen Punkte für den Anwalt, also woher der Schimmel kommt und wie hoch eine Minderung angemessen wäre. Diese Fragen beantwortet die KI nicht; sie stellt sie für den Anwalt.
  3. Prüfen und freigeben. Die Verwalterin liest die Seite gegen, streicht, was nicht passt, und entscheidet, was zu tun ist. Jede Aussage trägt ihren Paragrafen, sie kann ihn nachlesen. Steht etwas nicht im Gesetz oder nicht in Ihren Unterlagen, sagt die KI das, statt etwas zu erfinden.
  4. Weitergeben. Der Eigentümer bekommt noch am selben Tag eine Antwort, die er versteht und selbst nachlesen kann. Die offenen Punkte gehen an den Anwalt, mit der Seite als Akte; er fängt nicht bei null an.

In unserem Beispiel dauert das 15 Minuten statt 45, das Prüfen und Freigeben eingerechnet.

Was es im Jahr bringt (Beispielrechnung)

Eine Frage allein bewegt wenig, übers Jahr schon. Wir rechnen mit 12 solcher Fragen je Stelle im Jahr, bei 8,5 Stellen also 102 Fragen; das ist eine Annahme, an keinem Kunden gemessen.

Wert
Fragen im Jahr 102 (12 je Stelle, 8,5 Stellen)
Minuten heute je Frage 45
Minuten mit eigener KI, Prüfen und Freigeben eingerechnet 15
Zeit, die im Jahr frei wird 51 Stunden
Stundensatz 30 Euro
Wert der Zeit rund 1.530 Euro im Jahr

Bei einer Verwaltung mit rund 4.000 Einheiten und 27 Mitarbeitern kommt dieselbe Rechnung auf 160 Stunden und rund 4.800 Euro im Jahr.

Das ist eine Beispielrechnung, keine Zusage. Ob es bei Ihnen 100 Fragen sind oder 40, zeigen Ihre eigenen Fragen; an denen zählen wir es mit Ihrem Team nach. Was wir bewusst nicht beziffern, ist die Zeit beim Anwalt. Bekommt er Paragrafen, Daten und offene Punkte auf einer Seite, braucht er für die Klärung weniger; wie viel, zeigt sich erst, wenn er die Seiten ein paar Mal neben seine eigene Einschätzung gelegt hat.

Nicht in der Tabelle steht, dass die Frage nicht zwei Wochen im Postfach liegt, dass der Eigentümer von Ihnen die Lösung hört und nicht den Ärger, und dass nicht immer die eine Person ran muss, die sich am besten auskennt.

Was bleibt, wie es ist

Ihre Software bleibt. Mails, Verträge und Abrechnung laufen weiter, wo sie heute laufen; die KI arbeitet daneben. Wie Ihre Unterlagen zu ihr kommen, klären wir im Gespräch.

Ihr Anwalt bleibt auch. Die KI berät nicht, sie bereitet vor; was zu tun ist und ob die Frage zum Anwalt geht, entscheidet Ihr Team. In den ersten Wochen legt Ihr Anwalt die Seiten neben seine eigene Einschätzung.

So kommen Sie zu Ihrer eigenen KI

  1. Gespräch. Sie erzählen uns, welche Fragen bei Ihnen liegen bleiben. 30 Minuten, unverbindlich.
  2. Pilot. Wir nehmen fünf bis acht Fragen, die gerade bei Ihnen liegen, und zeigen Ihnen die vorbereiteten Seiten, zum Festpreis. Ihr Anwalt legt sie neben seine eigene Einschätzung.
  3. Einrichtung. Wir richten Ihre eigene KI auf einem eigenen Server in Europa ein, nur für Ihre Firma, mit diesem Ablauf als erstem.
  4. Betrieb. Wir betreiben sie für Sie und nehmen weitere Abläufe dazu, wenn Sie das wollen.

Ihre liegengebliebenen Fragen

Bei Ihnen warten gerade Fragen auf den Anwalt? Dann rechnen wir es an diesen Fragen vor.

Gespräch vereinbaren

Fundstellen

Stand der Fundstellen: Jede hier zitierte Vorschrift wurde am 02.11.2026 beim amtlichen Gesetzesportal des Bundes in der an diesem Tag geltenden Fassung abgerufen.

Ein Änderungsdatum je einzelner Vorschrift steht hier bewusst nicht: die Quelle führt pro Gesetz nur ein Datum, und das ist das Ausfertigungsdatum — beim BGB der 18.08.1896. Wer den Änderungsstand einer bestimmten Vorschrift braucht, findet ihn in der Stand-Angabe des jeweiligen Gesetzes an der Quelle.

Frage Fundstelle
Pflicht des Vermieters, die Wohnung zu erhalten § 535 Abs. 1 BGB
Minderung bei einem Mangel § 536 Abs. 1 BGB
Mängelanzeige des Mieters und Folgen, wenn sie fehlt § 536c BGB

Hinweis

Allgemeine Rechtsinformation, keine Rechtsberatung.

Dieser Beitrag beschreibt ein erfundenes, vereinfachtes Beispiel; Ihr Fall kann anders liegen. Mit KI erstellt (manyLaw) am 02.11.2026. Verantwortlich: Adam Kirschstein für die a_way GbR, Mainz; manyLaw ist ihr Produkt. Fehler gefunden? Schreiben Sie an service@manylaw.de; wir korrigieren und vermerken es hier.

Allgemeine Rechtsinformation, keine Rechtsberatung.

manyLaw richtet Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen eine eigene KI ein und betreibt sie.

Passt das zu Ihnen?